Pflegeinitiative Umsetzung 2025 | Stand Ausbildungsoffensive Schweiz

Am 28. November 2021 sagte die Schweizer Stimmbevölkerung mit 61% Ja zur Pflegeinitiative. Seither arbeiten Bund und Kantone an der Umsetzung. Die erste Etappe mit der Ausbildungsoffensive ist seit Juli 2024 in Kraft. Hier erfährst du, was das für deine Ausbildung, deinen Arbeitsalltag und deine Karriere bedeutet.

Die Umsetzung der Pflegeinitiative erfolgt in zwei Etappen. Die erste konzentriert sich auf die Ausbildung, die zweite auf die Arbeitsbedingungen.

Der Berufsverband der Pflegefachpersonen Schweiz (SBK) kritisiert die Aufteilung in zwei Etappen. Angesichts der Dringlichkeit des Fachkräftemangels fordert der SBK ein paralleles Vorgehen bei Ausbildung und Arbeitsbedingungen.

Seit dem 1. Juli 2024 (rückwirkend) können Pflegestudierende an Höheren Fachschulen (HF) und Fachhochschulen (FH) Förderbeiträge beantragen. Die Höhe variiert je nach Kanton.

Die Beiträge müssen beim Wohnkanton beantragt werden. Die Bildungsinstitution (z.B. BZG Basel) informiert über das Vorgehen und unterstützt bei der Antragstellung. Frühzeitige Anmeldung empfohlen!

Die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft haben im Frühling 2024 ihre Konzepte für die Umsetzung der Ausbildungsoffensive fertiggestellt.

Konzept verabschiedet, rechtliche Grundlagen in Kraft.

Drei Förderbereiche: Studierende, Betriebe, Bildungsinstitutionen

Kantonales Förderprogramm läuft.

Fokus auf Ausbildungsbeiträge und Praktikumsplätze

Rund CHF 100 Mio. für 8 Jahre budgetiert.

Innovative Ausbildungsprojekte werden zusätzlich gefördert.

Nein, die Ausbildungsbeiträge sind keine Darlehen, sondern Förderbeiträge. Sie müssen grundsätzlich nicht zurückgezahlt werden. Bei Ausbildungsabbruch können je nach Kanton Rückzahlungsregelungen greifen.

Ja, für Ausbildungen, die seit dem 1. Juli 2024 laufen, können Beiträge rückwirkend beantragt werden. Die genauen Fristen sind kantonal geregelt.

Die Ausbildungsoffensive fokussiert auf HF- und FH-Niveau. FaGe-Ausbildungen (EFZ) werden durch andere Programme gefördert, nicht direkt durch die Pflegeinitiative.

Die Gesetzgebung zur zweiten Etappe (Arbeitsbedingungen) ist in Vorbereitung. Mit der Inkraftsetzung wird frühestens 2026/2027 gerechnet.

Zahlen, Ursachen und Lösungsansätze in der Schweiz

Angebote an BZG, FHNW und Uni Basel

Stipendien, Arbeitgeberbeiträge und Bildungskredit

Zeitlicher Ablauf

Die zwei Etappen

Ausbildungsbeiträge: Was du bekommst

Umsetzung in der Region Basel

Was bedeutet das für dich?

Häufige Fragen

Quellen und weiterführende Informationen

Verwandte Artikel

Ausbildungsoffensive

Arbeitsbedingungen

Kritik des SBK

Wer ist berechtigt?

Typische Förderbeiträge

Antragstellung

Als Studierende/r

Als ausgebildete Pflegefachperson

Als Arbeitgeber

Muss ich die Beiträge zurückzahlen?

Kann ich die Beiträge rückwirkend beantragen?

Was ist mit FaGe-Ausbildungen?

Wann kommt die zweite Etappe?

Fachkräftemangel in der Pflege

Weiterbildungen Region Basel

Finanzierung Weiterbildung

Basel-Stadt

Basel-Landschaft

Zürich

  • Ausbildungsbeiträge für HF- und FH-Studierende
  • Förderung praktischer Ausbildungsplätze
  • Beiträge an Höhere Fachschulen
  • Unterstützung innovativer Ausbildungsprojekte
  • Verlängerte Ankündigungsfrist für Dienstpläne
  • Zuschläge für kurzfristige Einsätze
  • Stärkung der Digitalisierungskompetenzen
  • Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten
  • Studierende HF Pflege: Vollzeit- und berufsbegleitende Ausbildung
  • Studierende FH Pflege: Bachelor-Studiengang
  • Voraussetzung: Ausbildung an einer anerkannten Schweizer Bildungsinstitution
  • Wohnsitz: Je nach Kanton unterschiedliche Regelungen
  • HF Pflege Vollzeit: ca. CHF 2’000-4’000 pro Monat (kantonsabhängig)
  • HF Pflege berufsbegleitend: ca. CHF 400-800 pro Monat
  • FH Pflege: ca. CHF 1’500-2’500 pro Monat
  • Finanzielle Entlastung: Ausbildungsbeiträge ermöglichen Fokus aufs Studium
  • Mehr Ausbildungsplätze: Betriebe werden für Praktikumsplätze entschädigt
  • Bessere Betreuung: Mittel für Praxisausbildner/innen
  • Etappe 2 abwarten: Verbesserungen bei Arbeitsbedingungen kommen
  • Weiterbildung: Förderung von Spezialisierungen geplant
  • Karrieremöglichkeiten: Aufwertung des Berufs durch Kompetenzerweiterung
  • Beiträge beantragen: Für praktische Ausbildungsplätze
  • Ausbildungskapazität erhöhen: Von Fördergeldern profitieren
  • Innovative Projekte: Zusatzförderung für neue Ausbildungsmodelle

Mehr Infos beim Kanton →Mehr Infos beim Kanton →

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